Das verlegte Heimspiel gegen die jahrgangsjüngeren Anfänger der SG Velbert 2 nutze man, um das schnelle Umschalten von Abwehr auf Schnellangriffe zu trainieren, ohne dabei Tempogegenstoß-Dribblings zuzulassen. Die Cronenberger Handballkids sollten dabei nach erlangtem Ballbesitz den Ball im höchsten Tempo über mehrere Stationen möglichst ohne Prellen nach vorne spielen.
Das klappte phasenweise sehr gut, führte durch das Dribbling-Verbot teilweise aber auch zu skurrilen Situation, wenn die Kids in eigentlich abschlussreifen Situationen doch noch einmal vorgabegemäß abspielten. Die dabei an den Tag gelegte Disziplin war sehr beeindruckend. Sinn dieser Aktion war es, den Spielüberblick zu schärfen, aus unterschiedlichsten Situationen sauber abzuspielen, das richtige Timing bei den Pässen zu entwickeln und zudem die Mannschaftskameraden in gute Wurfpositionen zu bringen. Für unsere (hohen) Ansprüche dabei aber manchmal ein wenig enttäuschend, dass es doch den einen oder anderen unsauber gepassten oder schlecht gefangen Pass zu viel gab.
Im Abwehrverhalten war erneut das Phänomen festzustellen, dass man aufgrund der körperlichen und technischen Überlegenheit zu zaghaft agierte. Wie schon gegen den LTV lies man die Gegenspieler zu sehr gewähren – ja zeitweise machten einige einen orientierungslosen Eindruck. Dabei ist die Zuordnung zum Gegenspieler doch eindeutig definiert. Hier existiert bei einigen Schulungsbedarf. So kamen die tapfer kämpfenden und absolut fair agierenden Gäste aus Velbert verdient zu 3 viel umjubelten Ehrentreffern – zweimal allerdings mit freundlicher Unterstützung unseres Torwartes.
Sehr glücklich waren alle Beteiligten, dass sich alle 10 Feldspieler über eigene Tore freuen konnten, auch wenn mancher Wurf zu lässig getätigt wurde. Am Ende stand es 36:3 (18:1).
Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Pascal Jacobs (7), Simon Bombosch (7), Moritz Knippert (6), Lasse Schimmelpferd (3), Robin Wenske (3), Patrick Jansen (3/1), Max Messerschmidt (3/1), Maximilian Fischer (2), Pascal Langenberg (1) und Yannik Primke (1).
Bombe 05.12.2008
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Wenn auch noch Feinheiten justiert werden müssen (saubere Pässe, Fangfehler vermeiden, Timing etc.), so trägt das Training von Parteiballvariationen und Transition-Games, die wir seit 4 Monaten in nahezu jeder Trainingseinheit ohne tippen/prellen spielen lassen, erste Früchte. Auch in den Zielspielen des Trainings wird auf tippen/prellen weitestgehend verzichtet. Es war teilweise sehr schön zu sehen, und für die Jungs sehr lehrreich, wie schnell man ohne tippen/prellen den Ball im Gegenstoß nach vorne bringen kann. Das Freilaufen ohne Ball hat mir gestern sehr gut gefallen. Beim Gegner, noch in den Anfängen steckend, hat man schon gute Ansätze gesehen. So haben die Velberter unsere Jungs schon früh in der 1:1 Situation gestellt und sich vorne ordentlich frei gelaufen, auch wenn es teilweise an unserer schlechten Zuordnung lag. Ich hoffe, dass die Vorgaben von gestern heute wieder eingefordert und von unseren Jungs umgesetzt werden, denn heute geht es gleich wieder ran, gegen die E2 des Vohwinkeler STV.