Leider litt das mit Spannung und Vorfreude erwartete vereinsinterne Duell gegen unsere D1 unter der Grippewelle. Während bei den Cronenberger Handballkids nur Spielmacher Robin W. passen musste, fehlten der D1 mit Laurenz, Niklas und Paul gleich drei Leistungsträger. Schade. Das war für die 97er natürlich nicht zu kompensieren.
Vor diesem Hintergrund entwickelte sich ein freundschaftliches und faires Spiel, bei der die Kids über weite Strecken mit hoher Konzentration und Disziplin im Angriff die Spielzüge umsetzten. Dabei wurden sie dafür mit einigen schönen Aktionen belohnt. Besonders erfreulich, dass sie dabei aus den Auslösehandlungen unterschiedliche Alternativen des Abschlusses entwickelten.
Nach der langen Verletzungspause machte Nils H. als Regisseur ein tolles Spiel und initiierte immer wieder unterschiedliche Angriffsvarianten, die seine Mitspieler klug durchspielten.
Einziges Manko dabei war der Abschluss: 9:2 zur Pause – das waren zu wenige Tore.
In der zweiten Hälfte wollte man durch schnelleres Umschalten von Abwehr auf Angriff die eigenen Stärken noch besser Nutzen. Das klappte dann auch gut. Zudem agierte man nun über weite Strecken mit zwei Kreisläufern. Auch hierbei wurden durch kluge Laufwege und entsprechende Anspiele sehr schöne Tore erzielt.
Da die Abwehr wie schon im gesamten Saisonverlauf gut stand und sich zudem beide Torhüter in glänzender Verfassung präsentierten, stand am Ende ein 25:5 Sieg.
In der nächsten Woche kommt es zu einem äußert interessanten Vergleich mit der 98er-Mannschaft des TB Wülfrath II. Obwohl in der letzten Saison „nur“ die Nr.5 im Kreis, sehe ich in diesem Team mittelfristig den stärksten Konkurrenten der nächsten Jahre.
Mit einer erneut konzentrierten Leistung wollen wir dort aber zum Abschluss der Hinrunde den 5.Sieg in Folge feiern. Schauen wir mal…
Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Simon Bombosch (5/1), Nils Hoffmeister (4), Robin Vorsich (4), Oliver Wizisk (3), Moritz Knippert (3), Pascal Jacobs (3), Lasse Schimmelpferd (2) und Yannik Primke (1).
Bombe 30.11.2009
Und so lief der 8.Spieltag bei den anderen:
TB Wülfrath – Neviges 36:14 (18:8)
Wie man Frustbewältigung bei verlorenen Spielen betreiben kann, das durften wir heute erleben. Eine klare körperliche und spielerische Dominanz gepaart mit einem pfeifenden Trainer ergab eine Mischung, die Neviges ab der ersten Sekunde nicht kompensieren konnte. Besonders letzteres bewirkte bei meinen Spielern, das zunehmend eine spielerische Leere eintrat und das sonstige Zusammenspiel komplett eingestellt wurde. Wülfrath nutzte unsere Schwächen gnadenlos aus und ging mit 6:0, 8:2 bis zum 18:8 Halbzeitstand in Führung. Auch in der 2. Halbzeit konnten wir uns nicht mehr steigern, teilweise glaubte ich mich in das F-Jugend-Zeitalter zurückgestuft. Sicherlich blitzte immer wieder unser können auf, doch zur Normalform fanden wir heute nicht. Endstand 36:14. Der Sieg ging verdient an Wülfrath, in dieser Höhe jedoch nicht.
Damit ist ein grober Schnitt in der Tabelle gezogen worden. Unser Ziel dürfte damit nur noch bei der Verteidigung des 4. oder 5. Tabellenplatzes liegen. Warum Wülfrath es heute trotz Überlegenheit nötig hatte, diese überzogene Art zu nutzen, kann ich nicht beantworten. Das einzig Logische kann hier nur sein: Man hat erkannt, das wir uns extrem verbessert haben !! Und das habe ich als positives mit nach Hause genommen.
Am nächsten Wochenende werden wir Vohwinkel zu Gast haben. Dann treffen wir hoffentlich wieder auf Normalität, viele Spieler werden sich vollständig von der Grippe erholt haben. Und auch von diesem Spiel……
Quelle: http://www.nevigesertv.de
Und so lief der 8.Spieltag bei den anderen:
TB Wülfrath – Neviges 36:14 (18:8)
Klarer 36:14 Erfolg (18:8) gegen Neviges
Gut erholt von der ersten Saisonniederlage zeigte sich unsere D1 und besiegte mit der wahrscheinlich stärksten Saisonleistung den Tabellenvierten TV Neviges mit 36:14 (18:8) Toren. Während unsere Jungs trotz schmaler Besetzung konzentriert in die Partie gingen und in der Abwehr ganz hervorragend arbeiteten, wirkten die Gäste ängstlich und fanden nie zu der Form, die sie in den ersten sechs Partien ausgezeichnet hat. Ein schnelles 5:0 (4.) sorgte für zusätzliche Sicherheit in unseren Reihen und immer wieder gelangen uns sehenswerte Tempogegenstöße nach Ballverlusten der Nevigeser Jungs. Bereits zur Pause war daher alles klar, aber auch im zweiten Spielabschnitt hielten wir das Tempo hoch und agierten druckvoll und mit einer erstaunlichen Übersicht. „Jungs, das war doch mal was!! Ihr seht, was ihr zu leisten bereits im Stande seid. Stefan und ich sind sehr zufrieden.“ Aus einer starken Mannschaft ragte allerdings der überragende Julius Kotte heraus, der sowohl in Abwehr als auch Angriff dem Team die Richtung vorgab.
Quelle: http://www.tbw-handball.de
Und so lief der 8.Spieltag bei den anderen:
Vohwinkeler STV 1 – Friesen/BTG Wuppertal 1 15:42 (11:20)
Halbzeit Eins = Typisches Sonntagmorgenspiel
Halbzeit Zwei = Endlich die Leistung abgerufen und Handball gespielt
Am frühen Sonntagmorgen trafen wir uns an der schönen Halle in Vohwinkel um gegen den ansässigen Vohwinkeler STV zu spielen. Die frühe Anwurfzeit war, wie bereits beim ersten Meisterschaftsspiel gegen die 98er aus Cronenberg, ein Problem, da noch ein kollektiver Schlafzustand herrschte. In diesem Schlafzustand verbrachte der junge Schiedsrichter das gesamte Spiel, so dass er erst nach mehrmaligem Protest in der zweiten Halbzeit seine gelbe Karte entdeckte, aber diese auch weiterhin nur mehr als zögerlich nutzte und etliche Fouls ungeahndet ließ.
Zu Beginn des Spiels konnten die Vohwinkeler noch mithalten und wiederholt unsere Führungstreffer ausgleichen, da die Abwehr eine desolate Leistung zeigte, da den Gegenspielern viel zu viel Platz gelassen wurde und wir den Gegenspielern mehrfach hinterher liefen. Dass wir unsere Führung dann über 3:3 auf 10:3 ausbauen konnten, war dem Umstand geschuldet, dass die Vohwinkeler eine noch schlechtere Chancenverwertung hatten als wir. Vohwinkel konnte noch einmal etwas verkürzen, da wir den Schnellangriff vor der Ballsicherung einleiteten wollten. In der folgenden Auszeit unternahmen wir den Versuch nun auch den Letzten zu wecken und über mögliche Konsequenzen aufzuklären, falls sich keine Verbesserung einstellen sollte. Diese trat nicht ein und die anwesenden Zuschauer bekamen in der Halbzeitpause, beim beruhigenden Stand von 20:11, eine etwas andere Ansprache durch die Trainer geboten.
Diese „Ansprache“ hatte anscheinend Wunder bewirkt. Die von Spielbeginn an gewünschte Konzentration war nun vorhanden. Die Deckungsspieler standen nun nah bei ihren Gegenspielern, so dass den Weststädtern im Angriff nichts mehr einfiel. Ihnen gelang erst in der Mitte der zweiten Halbzeit ihr erster Treffer, während wir, trotz immer noch schlechter Chancenauswertung, bereits zehn Tore erzielt hatten. So gewannen wir die zweite Halbzeit mit 22:4. So hoffen alle, dass in den folgenden Spielen eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit erbracht wird, da wir uns alle einig sind, dass die erste Halbzeit in die Kategorie des „besser vergessen“ fällt.
Quelle: http://www.friesen-btg.de