Zu einem interessanten Leistungsvergleich kam es unter der Woche beim Spiel bei der JSG Hattingen-Welper. Die Gastgeber stehen mit einer jahrgangsgemischten Mannschaft an der Spitze einer von vier Staffeln im Handballkreis Industrie (Handballverband Westfalen) und haben sich bereist für die Endrunde der besten vier Teams qualifiziert.
Das erste Drittel verlief bei wechselnden Führungen sehr ausgeglichen und keine der beiden Teams konnte sich mit mehr als 2 Toren absetzen. Stand nach dem 1.Drittel: 11:10 für Hattingen. Die Cronenberger Handballkids hatten dabei die Vorgabe, ihr Spiel nach vorne schneller und zielgerichteter durchzuführen. Erste Verbesserungen waren auch schon erkennbar. Am Positivsten fiel jedoch auf, dass die Außen nun wesentlich besser von den Halben in Szene gesetzt wurden und dadurch auch beim Torwurf erfolgreicher waren.
Drei schnelle Tore der Gastgeber brachten im 2.Drittel eine 14:10 Führung. Doch danach gab es wieder den offenen Schlagabtausch. Auf beiden Seiten fiel jedoch auf, dass die Abwehrarbeit oft nur halbherzig verrichtet wurde und die Teams somit durch Einzelaktionen zu (zu) leichten Toren gelangten. Ende des 2.Drittels stand es 21:17 für Hattingen.
Hatten die Trainer in den ersten 40 Minuten bewusst auf lautstarke Hilfestellungen von der Seitenlinie verzichtet, so wurden die Kids im letzten Drittel noch einmal richtig gepuscht.
Und siehe da, gleich legten sie ein wesentlich engagiertes Abwehrverhalten an den Tag. Zudem konnte man sich im Angriff durch die Umstellung auf zwei Kreisläufer häufiger durchsetzen. Belohnt wurden sie mit einer 5:1 Serie zum 22:22 Ausgleich. Am Ende stand dann ein leistungsgerechtes 30:30 – wobei das Ergebnis eher nebensächlich war.
Viel wichtiger war, verschiedene Konstellationen im Angriff zu testen, was nun aufgrund neuer personeller Alternativen verstärkt möglich ist. In den nächsten Spielen wird die Integration der beiden Neuen weiter voranschreiten und auch die Auslösehandlungen werden in den nächsten Monaten automatisiert werden.
Pattrick Wirths (TW), Moritz Knippert (6), Pascal Jacobs (4), Robin Vorsich (4), Oliver Wizisk (4), Simon Bombosch (4/1), David Bleckmann (4/1), Nils Hoffmeister (3), Robin Wenske (1) und Lasse Schimmelpferd.
Bombe 21.02.10