Zweikampf um Spitze mit Mettmann geht weiter

Zum Ende der Englischen Woche stand nach dem „Champions League” – Sieg am Mittwoch in Neuss am Wochenende wieder Meisterschaftsalltag an.

Und die Umstellung für die Cronenberger Handballkids gelang ganz gut. Da man erwarten durfte, dass man auch der SG Langenberg überlegen sein würde, versuchte der Trainer für die in der Meisterschaft nur wenig geforderten Kids wieder einen neuen Reiz zu setzen, um dadurch zumindest ein wenig Anspannung bei Ihnen zu erzeugen:

So ließ man die Spieler, die ansonsten die meisten Tore erzielen, in den ersten 10 Minuten komplett auf der Bank. Ausdrücklich sprach man den beginnenden Jungs Mut zu, couragiert und selbstbewusst zu agierenden und selber den Torabschluss zu suchen – und nicht wie sonst vielleicht manchmal ein wenig zu oft uneigennützig abzuspielen.

Und siehe da: Yannik, Max und Maximilian wandelten mit ihren Toren den 0:1 Rückstand in eine 4:1 Führung um. Auch wenn natürlich nicht alles klappte, so war diese Maßnahme doch sinnvoll. Beim Stande von 5:3 wechselte man und ließ von da an die 9 Feldspieler rotieren – wobei dabei auch die Spieler verstärkt mal auf ungewohnten Positionen spielten.

Bis zur Pause hatte man dann eine 11:3 Führung herausgeworfen. Die Vorgaben für die 2.Hälfte: Mehr Power-Handball (30 Tore), verbesserte Abwehrarbeit (nur noch 2 Gegentore), kurze schnelle Pässe, Dribblings nur wenn erforderlich, in Szenesetzen der Spieler, die nicht so einen Tordrang haben.

Auch wenn am Ende beim 28:6 die Vorgaben bzgl. Tore nicht ganz erreicht wurden (ob das vielleicht an den 4 (!) verworfenen (von 4) Siebenmetern lag? ), so gebührt der spielerischen Vorstellung und vor allem der Umsetzung der geforderten Elemente höchstes Lob: So kamen nicht nur Pascal L. und Lasse noch zu ihren wohlverdienten Toren, sondern zeugten Aussagen von Mitspielern wie „Maxi, mach es selber!” vom tollen Teamgeist. Zudem registrierten die Trainer sehr zufrieden, wenn anstelle eines möglichen – und durchaus berechtigten – eigenen Torwurfes vorgabegemäß einzeln instruierte Kinder uneigennützig noch an den Mitspieler abspielten. Prima.

Bleibt abschließend allen (Kids, Trainern und Eltern) vielleicht noch einmal ins Bewusstsein zu rufen, die Spiele trotz der deutlichen Siege zu genießen – und weniger mit der Schwäche der Gegner zu hadern – und dabei nie zu vergessen, dass sich die Kids die persönliche Weiterentwicklung und die damit verbundene spielerische Dominanz durch eine hervorragende Leistungs- und Lernbereitschaft beim Training selbst erarbeiten.

Und in zwei Wochen ist ja wieder “Champions League” beim ASC Dortmund …

Pattrick Wirths (TW), Pascal Jacobs (7), Robin Vorsich (5), Simon Bombosch (5), Maximilian Fischer (4), Moritz Knippert (3), Pascal Langenberg (1), Yannik Primke (1), Lasse Schimmelpferd (1) und Max Messerschmidt (1).

Bombe vom 28.10.2008

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Eine Antwort auf Zweikampf um Spitze mit Mettmann geht weiter

  1. Bombe sagt:

    So sah Günni das Spiel:

    Ohne Kopf, aber nicht kopflos,

    gestaltete heute die CTG E1 ihr Heimspiel gegen die Langenberger SG und gewannen verdient 28:6 (11:3).

    Mit Robin Wenske fehlte der Regisseur der Mannschaft, man merkte in mancher Situation das die “ordnende Hand” nicht da war, aber das Spiel wurde trotzdem von unseren Jungs dominiert.

    Interessant war, das in den ersten 10 Minuten neben dem fehlenden Robin Wenske auch Robin Vorsich, Simon Bombosch und Moritz Knippert auf der Bank saßen. So konnten wir mal sehen, wie die vermeintlich 2. Garde agiert, wenn sie mal von Anfang an in der Verantwortung stehen. Auch wenn sie den Gegner nicht so dominierten, aber sie machten ihre Sache ganz gut und erspielten sich bis dahin eine 5:3 Führung. Nach 10 Minuten durften dann auch die “Bankdrücker” ran und sorgten für den Halbzeitstand von 11:3.

    Die Langenberger spielten in der Manndeckung erstaunlich gut und stellten ihre Gegenspieler meist schon in deren Spielfeldhälfte. Leider immer wieder durch Foulspiel (Klammern), anstatt den Gegner nur zuzustellen und zu Fehlern zu zwingen, denn Ziel muss ja der schnelle Ballgewinn sein und nicht das der Gegner durch Freiwürfe im Ballbesitz bleibt. Trotzdem, das was die Langenberger zeigten sah schon sehr ordentlich aus, auch wenn es sich noch nicht in Tore bezahlt gemacht hat.

    Besonders hervorheben muss ich heute unseren Robin Vorsich. Nicht nur, das er sich immer wieder in kämpferisch vorbildlicher Haltung hinten den Ball holte und sich mit seiner individuellen Klasse vorne durchsetzte, er hatte auch noch ein Auge für seine Mitspieler, die er immer wieder gekonnt in Szene setzte. Dafür ein besonderes Lob.

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