Gleich im ersten Saisonspiel kam es zum Lokalderby gegen die neue E1 des Überraschungs-Kreismeister der letzten Saison Friesen/BTG I.
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase mit 5 Turniersiegen ohne Niederlage waren die CTG Kids schon eine ½ Stunde vor Spielbeginn nicht mehr zu halten. Voll motiviert und höchst konzentriert legten sie dann auch los wie die Feuerwehr. Bereits nach 12 Sekunden viel das erste Saisontor und nach einer Minute stand es schon 3:0. Die “Erste 6″ spielte die ersten 10 Minuten mit höchstem Tempo durch und warf eine 11:3 Führung heraus.
Obwohl danach sukzessiv gewechselt wurde und jeder Spieler mindestens 20 Minuten zum Einsatz kam, gab es keinen Bruch im Spiel – ja fast im Gegenteil: In den zweiten 10 Minuten der ersten HZ gab es nur noch einen Gegentreffer und man ging mit 21:4 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Wechsel störte man frühzeitig die Angriffsbemühungen der Friesener. Dabei gab es viele Tempogegenstöße aber auch zahlreiche gelungene Angriffskombinationen zu bejubeln. Nach einer kurzen Unkonzentriertheit und 3 Gegentoren zum 7:22 agierte man dann wieder konzentrierter und warf neun Tore in Folge zum 31:7 nach 30 Minuten.
In den letzten 10 Minuten ließ man einige Leistungsträger auf der Bank und man experimentierte ein wenig. Im gleichen Maße wie die Gastgeber nun stärker wurden, ließ unsere Konzentration nach und Friesen/BTG kam durch seine drei stärksten Akteure durch feine Einzelaktionen über die Mitte verdient zu einigen Toren. Am Ende stand ein 37:16-Sieg.
Schön, dass sieben der zehn Feldspieler zu Torerfolgen kamen. Pascal L. hatte dabei zweimal großes Pech: Erst trudelte sein Wurf nach 3 (!) Innenpfosten-kontakten wieder heraus, dann traf er mit dem Schlusspfiff von der Mittellinie nur die Latte.![]()
Sehr zufrieden waren alle mit dem variantenreichen Angriffsspiel und dem guten Blick für den freistehenden Mitspieler. Auch die Torquote war gut. Nach zahlreichen verworfenen 7m bei den Turnieren und auch in diesem Spiel scheint man mit dem 3-fach verwandelnden Pascal J. nun endlich einen sicheren Schützen gefunden zu haben.
Bleibt das verbesserungswürdige Abwehrverhalten. Hier wird in den nächsten Trainingseinheiten weiter angesetzt. Neben der individuellen Abwehrschulung im Spiel 1:1 werden jetzt die Kids dahingeführt, bei durchbrechenden Spielern ihre Mitspieler zu unterstützen.
Freuen wir uns nach diesem gelungenen Saisonauftakt nun auf unser erstes Heimspiel am kommenden Samstag 13.9. um 15.00 Uhr in der Sporthalle Küllenhahn (Halle A) gegen HC Hasslinghausen.
Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Robin Vorsich (12), Pascal Jacobs (7/3), Moritz Knippert (6), Simon Bombosch (6), Robin Wenske (3), Maximilian Fischer (2), Yannik Primke (1), Max Messerschmidt, Pascal Langenberg und Lasse Schimmelpferd.
Bombe vom 10.09.2008
So sahen es unsere Friesener Handballfreunde unter http://www.friesen-btg.de
Das erste Saisonspiel der männlichen E-Jugend stand an. Und mit der Cronenberger TG hatten die Jungs von Thorsten Honnef gleich einen der stärksten Gegner der Gruppe vor sich.
Dass es ein schweres Spiel werden würde war allen klar, aber dass der Gast gleich in den ersten Minuten mit sieben Toren, in der Hauptsache durch Tempogegenstöße, in Führung ging, hat die Mannschaft und das Trainerteam doch ziemlich geschockt, sodass eine erste frühe Auszeit genommen wurde, um die neue Situation zu erfassen und die Spieler anzuspornen.
Daraufhin habe die Jungs in der Deckung mächtig gearbeitet, und die Trefferserie konnte eingedämmt werden. Trotzdem hatten die Mannschaft dem druckvollen Spiel der Gäste nur wenig entgegenzuhalten, die früh das Angriffsspiel der Friesentruppe störten, und immer wieder mit Tempogegenstößen Tore erzielten. Da war es nicht verwunderlich, das es zur Halbzeit einen 5 : 21 Rückstand, und mächtig fertige Spieler in unserer Mannschaft zu beklagen gab.
Jedoch hat dieses Ergebnis den Kampgeist der Honnef-Schützlinge geweckt, und die zweite Halbzeit begann mit einer moralisch erstarkten Mannschaft, und den schnellen Einlagen der Gäste in der ersten Hälfte mussten diese nun Tribut zollen. Das Deckungsspiel der Friesen wurde schneller, effektiver und besser, und die Gäste konnten das anfängliche Tempo nicht mehr halten. In dieser Phase konnten wir den Rückstand aufholen und verkürzen.
Alles in allem hat die Mannschaft, durch einen schweren Gegner, einen schweren Start gehabt. Dies aber zugleich als nutzen können, um zu sehen wo man steht im Bereich Kondition und Mannschaftsspiel.
Leider konnten alle das Tempo nicht bis zum Schluss mithalten, sodass zu Ende der Partie der Gast doch noch einmal den Vorsprung ausbauen konnte und mit einem 16 : 37, aus unserer Sicht, das Spiel mit nach Hause nahm. Die Leistung der beiden Torhüter, 1. Hälfte Felix Hofrath und zweite Halbzeit Max, ist ebenso erwähnenswert, wie die der Torschützen, die trotz der kompakten Deckung der Gäste sich durchsetzen konnten.
Maurice Bernbeck (6), Laurenz Mucha und David Hücklekemke (je 4), sowie Tobias Jaenecke und Ben Katz (je 1), erzielten die Tore für die Friesen/BTG.
So sah es der Montagstrainer Günni:
Am 07.09.2008 um 12.00 Uhr startete die E der CTG im Auswärtsspiel in der Sporthalle Unterbarmen gegen die E der BTG/Friesen in die Saison 2008/2009.
Von Anfang an zeigte die CTG eindrucksvollen Tempohandball aus einer auf schnellen Ballgewinn orientierten Manndeckung herraus. Die “Friesen” Jungs wurden von den schnellen Angriffswellen der CTG förmlich überrollt. Handballtechnisch und athletisch hatten die “Friesen” keine Chance und konnten gegen die hellwachen und “heißen” Jungs der CTG kaum was entgegensetzen. Erst als die vermeintliche “2. Garde” der CTG ihre wohlverdienten Spielanteile bekam, konnten die “Friesen” ein bisschen durchatmen. Aber auch hier machten die Jungs der CTG ihre Sache gut.
Interessant zu beobachten waren die unterschiedlichen Philosophien der Trainer. Während der “Friesen” Trainer seine Jungs immer wieder zum Zumachen (Klammer) aufforderte, wurden die Jungs der CTG immer wieder zum Zustellen und Bedrängen, möglichst ohne Foul, aufgefordert, um den Gegner zu Fehlern oder zum Brechen der “3 Sekunden Regel” zu zwingen. Der daraus resultierende Ballgewinn wurde durch blitzschnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff im Gegenstoß meist sehenswert verwandelt.
Auch im Angriff gab es unterschiedliche Spielanlagen. Die Jungs der CTG glänzten oftmals durch direktes Spiel (give and go) und Lauftäuschungen mit und ohne Ball, das Prellen wurde meist auf das Nötigste beschränkt, um das Tempo hoch zu halten.
Ein äußerst gelungener Saisonstart für die Cronenberger. Das harte Training und das konsequente Verfolgen der Grundlagenschulung hat sich damit bestätigt.