Im Duell der Tabellennachbarn traf man in einer Neuauflage des letztjährigen Endspieles um die E-Jugend-Kreismeisterschaft auf den alten Rivalen Vohwinkeler STV. Erstmalig mit neuem Trainer erwiesen sich die Gastgeber aus dem Wuppertaler Westen als ein unbequem zu spielender Gegner, der sich in der Außenseiterrolle sehr wohl fühlte und das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalten konnte.
Meist lagen die Cronenberger Handballkids mit ein oder zwei Toren in Führung, ohne sich jedoch vorentscheidend absetzen zu können. Halbzeit: 9:7. Erst durch ein konzentrierteres Auftreten nach dem Seitenwechsel, verbunden mit einem offensiveren Abwehrverhalten, ließ sich die Überlegenheit bei der Spielkultur auch im Torabstand ablesen. Ein Viererpack zum 13:7 sorgte für die Vorentscheidung, auch wenn sich die Vohwinkeler – ebenfalls durch 4 Tore in Serie – wieder auf 11:13 herankämpften. Nach einer Auszeit wurde der Vorsprung dann kontinuierlich zum 20:13 Sieg ausgebaut.
Gemessen an den eigenen Ansprüchen war die gezeigte Leistung eher durchschnittlich, der geforderte schnellere Pass nach vorne zu selten und die Anzahl der Fehlpässe (16!) weiterhin zu hoch. Doch darf man bei der Beurteilung nicht vergessen, dass es sich hierbei um 11-jährige Kinder handelt, die ihr erstes D-Jugend-Jahr bestreiten und z. Z. dabei sind, anspruchsvolle Auslösehandlungen und Laufwege zu erlernen. Diese Umsetzung im Spiel (zumal gegen einen Gegner!) erfordert ihre höchste Konzentration und läst dadurch bedingt die Spontaneität und Inspiration schon mal vermissen. Es ist verständlich, dass hier in den Köpfen der Kinder in so kurzer Zeit noch keine Automatismen erzeugt werden konnten, so dass das Angriffsspiel noch zu fehlerbehaftet ist. Auch der eine oder andere zu optimistisch gedachte Pass ist das Ergebnis des schnellen und risikoreichen Spieles. Doch nur aus Fehlern kann man lernen. Diese Erfahrungen müssen gemacht werden. Aber zum 2. D-Jugend-Jahr wird das alles klappen – ganz sicher – dafür haben wir die mit entsprechender Spielintelligenz und Technik ausgestatteten Kinder.
Als eine absolute Bereicherung erwies sich Neuzugang David Bleckmann bereits in seinem ersten Spiel für die Cronenberger Handballkids. Überraschend schnell ins Teams integriert (sportlich und menschlich) ist er genau der Spielertyp, der uns im Rückraum noch fehlte.
Beide Torhüter hatten mit 57% gehaltener Bälle eine gute Quote, die eigene Trefferquote lag bei sehr guten 74% und alle 3 Siebenmeter wurden sicher verwandelt. Bei entsprechend strengerer Regelauslegung hätte eine Reihe von Siebenmetern das Ergebnis auch durchaus noch höher ausfallen lassen können.
Wir wünschen dem scheidenden Trainerduo der Vohwinkeler alles Gute bei ihrer neuen Aufgabe im Mädchenbereich und dem neuen Trainer viel Glück beim Zusammenhalten des Teams.
Pattrick Wirths (TW). Guido Reichert (TW), David Bleckmann (6/2), Simon Bombosch (5/1), Pascal Jacobs (3), Robin Vorsich (3), Robin Wenske (1), Moritz Knippert (1), Nils Hoffmeister (1), Oliver Wizisk und Maximilian Fischer.
Bombe 9.2.10
Und so lief der 14. Spieltag bei den anderen:
TB Wülfrath I – TG Cronenberg I 34:10 (16:6)
Trotz des Ausfalls von fünf Spielern, die auf einer Skifreizeit weilen, hatte unsere männl. D1-Jugend keine Probleme gegen den Tabellenvorletzten TG Cronenberg zu einem souveränen 34:10 (16:6) Erfolg zu kommen. Nach einem schnellen 9:2 (11.) war die Partie bereits frühzeitig entschieden und in der Folge haben wir teilweise durchaus ansehnlich kombiniert. Besonderes Highlight war die Tatsache, dass erstmals die Nitzschmann-Brothers gemeinsam für uns auf der Platte standen. Der achtjährige Connor verblüffte dabei sogar mich, denn er erzielte unter dem Jubel der Elternschaft nicht nur zwei blitzsaubere Tore (Kohle raus, Kiki), sondern hielt auch in der Deckung gegen die vier jahre älteren Gegenspieler voll dagegen. Ich bin schon jetzt gespannt, wohin die Reise für den Yannik und den Connor später einmal gehen wird.
Quelle: http://www.tbw-handball.de
Und so lief der 14. Spieltag bei den anderen:
Nevigeser TV – Friesen/BTG I 13:29 (5:13)
Heute spielte bei uns zu Gast der Tabellenzweite der Bestengruppe Friesen BTG. Uns war klar, das es wieder schwer werden würden, Friesen erneut zu ärgern. Im Hinspiel gelang es uns schließlich die Partie lange offen zu halten.
Friesen dadurch gewarnt spielte sofort alles oder nichts gegen uns. Aggressiv in der Deckung und im Angriff konsequent ließ Friesen schnell in Führung gehen. Neviges ohne Spielwitz, ohne Laufspiel zog verdient den Kürzeren.
Aber es gibt auch Licht im Dunkeln: Heute möchte ich ganz klar Thiemo herausheben, der immer kämpft, immer laufbereit ist, immer wieder seine Torchancen sucht. Erneut wieder bester Spieler im Spiel. Auch leichte Verletzungen wie “Eisbein” halten ihn nicht davon ab, weiter sein Bestes zu geben. Auch Lennart steht ihm in keinster Weise nach. Auch er versuchte heute trotz Knieprobleme zumindest die letzten 10 Minuten die Mannschaft zu unterstützen, was ihm mit 3 Toren auch gut gelungen ist. Julian nutzte heute ebenfalls seine Lücken und netzte die Pille gekonnt ein. Jannik unterstützte uns heute im Tor, trotz Fuß- und Handprobleme. Er wußte, das er heute einziger Torhüter war und stellte sich voll zu Verfügung. Leider wurde er wegen mangelnder Deckungsarbeit oft vor unlösbare Probleme gestellt und konnte die Bälle von 6 Metern nicht parieren.
Quelle: http://www.nevigesertv.de
Und so lief der 14. Spieltag bei den anderen:
Nevigeser TV – Friesen/BTG I 13:29 (5:13)
Wir erwischten den deutlich besseren Start. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und im Angriff setzte man sich im 1:1 konsequent durch, so dass wir schnell mit 5:1 Toren in Führung gingen. Danach agierten wir aber in der Abwehr zunehmend unkonzentrierter und der TV konnte den Rückstand auf 6:4 Tore verkürzen. Jedoch konnten wir noch einmal einen Gang höher schalten. Wir erinnerten uns wieder an die Abwehrgrundstellung und kamen so zu zahlreichen Ballgewinnen. Durch schnelles Umschalten kamen wir in den Gegenstoß und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf 13:5 Tore aus.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Die Bälle wurden in der Abwehr erobert, schnell nach vorne getragen und im Tor untergebracht. So konnten wir in der Mitte der zweiten Halbzeit eine durchaus beruhigende 23:7 Tore-Führung verbuchen. Danach ließ bei uns ein wenig die Konzentration nach, was sich besonders in der Beinarbeit bemerkbar machte. Wir schenkten unseren Gegenspielern mehr Raum und somit den entscheidenden Bewegungsvorsprung, der uns zumeist nur hinterher rennen ließ. Am Ende gewinnen wir hoch verdient mit 29:13 Toren.
Ein besonderes Lob geht an Leander, der den verhinderten Jan eindrucksvoll vertrat. Mit katzenartigen Reflexen parierte er 60% aller Torwürfe des Gegners und war so maßgeblich am Erfolg beteiligt.
Quelle: http://www.friesen-btg.de