Die Kids waren taktisch sehr gut auf die Spielweise des Gruppenersten der Parallelgruppe eingestellt und sie ließen die gefürchteten, direkt durch den Torwart eingeleiteten Tempogegenstöße nicht zu. Trotz des Fehlens von Spielmacher Laurenz Schneider gelangen viele gelungene Ballstafetten und auch beim Abschluss zeigte man sich konzentriert. Vor allem aber ein Kompliment für die Abwehrleistung, denn im Durchschnitt wirft der Gegner knapp 40 Tore (und kassiert weniger als 10) pro Spiel.
Zwei schnelle Gegentore nach der Pause zum 10:15 brachten die Entscheidung. Doch die Kids kämpften gegen die körperlich überlegenen Friesener weiter bravourös und kamen beim 13:16 noch einmal auf 3 Tore ran. Am Ende stand eine äußerst achtbare 19:24-Niederlage gegen eine sehr spielstarke 97er-Jahrgangsmannschaft (mit einem 98er), deren körperliche Überlegenheit und stärkere Wurfkraft letztendlich den Unterschied ausmachte.
Alle Kinder kamen zum Einsatz und alle fügten sich nahtlos in die tolle Mannschaftsleistung ein. Eigentlich wäre es unfair, Einzelne herauszuheben – doch eine Ausnahme muss erlaubt sein: Patrick Jansen hatte extra sein Familienwochenende in Iserlohn unterbrochen und war nur für dieses Spiel angereist. Toll.
Das auf technisch hohem Niveau stehende schnelle und immer faire Spiel war eine Werbung für den Kinder-Handballsport. Und auch das drum herum stimmte. Vor dem Spiel gab es neue Sweatshirts, wie bei den Großen lief man in die Halle ein und nach dem Spiel initiierten beide Teams gemeinsam die Welle für die fast 100 Zuschauer.
Das Erreichen des Halbfinals war der krönende Abschluss einer tollen Saison und im nächstem Jahr wollen die 98er als Jahrgangsmannschaft den Weg ins Finale schaffen, in dem sich verdienter Maßen in diesem Jahr Friesen/BTG und der MTV 61 Elberfeld (34:21 Sieger gegen TB Wülfrath) gegenüberstehen.
Pattrick Wirths (TW), Marvin Cujai (6), Simon Bombosch (4), Robin Vorsich (3), Patrick Jansen (2), Pascal Jacobs (2), Robin Wenske (1), Pascal Langenberg (1), Niklas Holt, Paul Keller, Lucas Flach, Max Messerschmidt und Maximilian Fischer.
So sah es der Gegner unter http://www.friesen-btg.de
Der Weg ins Finale um die Kreismeisterschaft
Am heutigen Samstagnachmittag trafen wir uns an der Sporthalle Küllenhahn zum Halbfinale der Kreismeisterschaft. Der Gegner war die E-Jugend der TG Cronenberg, welche in der Kreisliga Gruppe 1 den 2.Platz hinter dem MTV Elberfeld belegte. Auch wenn bei den Cronenbergern einige Spieler fehlten, waren wir gewarnt diese spielstarke Mannschaft nicht zu unterschätzen, die uns zwar körperlich unterlegen ist, dafür aber über ballsichere und quirlige Spieler verfügt.
Da es sich um ein Halbfinale handelte und nicht um ein X-beliebiges Meisterschaftsspiel, waren alle Spieler zu Beginn sehr nervös. Darunter litt das Spiel ein wenig, da es wirkte, als ob einige Jungs das Handballspielen verlernt zu hätten. So gerieten wir, trotz eigenem Anwurf, erst einmal in Rückstand, welchen wir aber umgehend ausgleichen konnten. So ging es in der Anfangsphase weiter: Cronenberg ging in Führung, wir glichen aus. Mit dem Ausgleich zum 4:4 war dieses Spielchen dann aber vorbei und wir erzielten den Führungstreffer zum 5:4. Diese Führung konnten wir auf ein 7:4 ausbauen, schafften es in Halbzeit Eins aber nicht mit mehr als drei Toren davon zu ziehen.
Halbzeit Zwei begann viel versprechend, da wir die Führung auf fünf Tore ausbauen konnten. Es war aber auch weiterhin ein enges und spannendes Spiel, da wir in der Deckung zu weit von unseren Gegenspielern entfernt standen und im Angriff den nötigen Drang zum Tor vermissen ließen. Das Spiel hätte auch anders ausgehen können, wenn Jan nicht im Tor gestanden hätte, da die Cronenberger sich nie aufgaben und trotz der schlechten Luft in der Halle bis zum Abpfiff kämpften. Erfreulich war der gute Eindruck den Torben bei seinem Kurzeinsatz in Halbzeit Zwei hinterließ, da er sich nahtlos ins Spiel einfügen konnte, obwohl es sein erstes Handballspiel war.
Nun gilt es die gemachten Fehler gemeinsam zu analysieren und im Training zu beheben, da mit dem MTV Elberfeld nun ein Gegner auf uns wartet, der uns gegenüber körperlich leicht im Vorteil ist und technisch auf Augenhöhe mit uns ist.