43 Tore, wie beim letzten Aufeinandertreffen vor zwei Jahren, die wollte man definitiv nicht noch einmal gegen den Favoriten auf den Kreismeistertitel, den MTV 61 Elberfeld, kassieren.
Entsprechend motiviert und mit Selbstbewusstsein aus den ersten beiden guten Spielen gegen 97er Mannschaften ging man in die Partie. Nach der ersten – und auch letzten Führung in diesem Spiel – zum 1:0, kassierte man bis Mitte der ersten Hälfte 7 Tore in Folge.
Trotz einiger individueller Fehler auf den Außenpositionen der Abwehr stand diese gut.
7 Gegentore in 10 Minuten – das war noch durchaus o. k. Doch im Angriff kam man trotz aller Bemühungen und auch guten Ansätzen aber nicht zum Erfolg – zu aufmerksam agierte die Abwehr des Gegners. Und zudem wurden 2-3 gute Chancen nicht genutzt.
Mit dem 3:11 zur Pause war man nicht unzufrieden – man nahm sich aber vor, im Angriff mehr Durchschlagskraft zu entwickeln, d. h. im Spiel 1:1 auch mehr seinen Köper einzusetzen. Zwei schnelle Tore zum 5:11 machten den Jungs Mut – und nun trafen mit Moritz, Simon und Robin W. auch andere – und nicht nur Robin V., der für die ersten vier Tore zuständig war.
Gestützt auf eine weiterhin stark agierenden Abwehr mit zwei blendend aufgelegten Torhütern Guido (1.HZ) und Pattrick W. (2.HZ) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Cronenberger Handballkids aber nur selten überhastet agierten. Da wurde auch mal ein Zeitspiel im Angriff in Kauf genommen. Ausgeglichen ging es bis zum 8:15. Als dann nach 3 Gegentoren in Folge erneut ein kleiner Einbruch in der Schlussphase drohte, sorgte eine Auszeit noch einmal für Ruhe.
Mit großem Kampf, aber auch schon einer guten Portion Cleverness wurde noch der viel umjubelte 10. Treffer erzielt und vor allem das 20.Gegentor verhindert.
Zufrieden verließ man nach dem sehr achtbaren 10:19 das Spielfeld – ohne bei aller Begeisterung nicht den Blick für die Realität zu verlieren: Aufgrund der selbst für 98er-Verhältnisse eher unterdurchschnittlichen Körpergrößen und –volumen wartet im Angriff noch viel Arbeit auf das Trainerteam, um durch schnelles und variables Angriffsspiel die Defizite aufgrund körperlicher Unterlegenheit einigermaßen auszugleichen.
Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenführer TB Wülfrath I. Auch hier gilt es, zu lernen und sich tapfer zu verkaufen, ehe man dann nach den Herbstferien gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte dann die ersten Punkte einfahren möchte.
Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Robin Vorsich (4/1), Moritz Knippert (3), Simon Bombosch (2), Robin Wenske (1), Lasse Schimmelpferd, Pascal Jacobs, Maximilian Fischer, Patrick Jansen und Yannik Primke.
Bombe 29.09.2009