Archiv für Juni 2009

Am Ziel der Träume: KREISMEISTER 2008/2009

Montag, 15. Juni 2009

Bereits Minuten vor dem Abpfiff feierten die Spieler auf der Bank und die zahlreichen Fans auf der Tribüne. Und dann war keiner mehr zu halten. Die Cronenberger Handballkids hatten ihren ersten Titel gewonnen. Die überschäumende Begeisterung bekamen auch die Trainer zu spüren, denen die Kids Wasser und Kindersekt in den Nacken schütteten.

Doch vor dem Triumph waren noch einmal 40 Minuten lang Spielwitz, Konzentration und Kampf gefordert, denn der Vohwinkeler STV verlangte den Kids noch einmal alles ab. Der 6-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel war Motivation und Belastung zugleich. Zu frisch waren die Erinnerungen an Kiel und Friesenheim, die solche Vorsprünge noch verspielten.

Die Kids begannen hoch konzentriert und souverän und gingen über 2:0 und 4:1 mit 6:2 in Führung. Das brachte zusätzliche Sicherheit. Die gegnerischen Spieler wurden eng, aber fair gedeckt und wenn mal etwas aufs Tor kam, dann war das eine sichere Beute des Torwarts. Bei einer 8:3 Führung nach 13 Minuten schien alles gelaufen. Erste Einwechslungen, aber vorallem nun vermehrt bei allen auftretende Abspielfehler und Abschlussschwächen führten zu einem leichten Bruch und ließen die Gastgeber wieder ins Spiel kommen. Drei Tore in Folge reduzierten den Pausenvorsprung auf nur noch 8:6.

Auch nach dem Wechsel war die Souveränität und Überlegenheit wie weggeblasen und als Vohwinkel nach einem 7:10 Rückstand erstmal in diesem Spiel zum 10:10 ausglich, machte sich erste Nervosität breit. Und dann ging Vohwinkel sogar mit 12:11 in Führung. Das Spiel drohte zu kippen. Eine Auszeit brachte dann die Kids – wenn auch erst 2-3 Minuten zeitversetzt – wieder zurück in die Spur. Denn erst führte Vohwinkel noch einmal mit 13:12. Doch dann zeigte sich die Klasse der Kids und innerhalb weniger Minuten wurde durch schnelles und variables Angriffspiel aus dem 15:15 ein 21:15. Die Entscheidung. Drei Vohwinkeler Tore in den Schlussminuten waren nur noch Ergebniskosmetik: 21:18.

Der 98er Jahrgang krönte damit eine erfolgreiche Saison und hat als spielerisch beste Mannschaft auch den Titel verdient. Souverän mit 18 Siegen in der Vorrunde, in der man nur gegen Mettmann gefordert war, im Halbfinale ein einziges Unentschieden gegen Velbert und dann im Rückspiel der überragende Sieg und nun zwei Siege in den Endspielen.

Vohwinkel war dabei ein würdiger Finalgegner. Nie steckten die Jungs auf und kämpften um ihre Chance. Auch waren sie im Rückspiel besser auf uns eingestellt und deckten deutlich früher und konsequenter. Doch vorallem in der ersten Halbzeit entzogen sich die CTGer dieser Manndeckung durch ein brillantes Aufbauspiel. Der Grundstein zum Sieg wurde im offensiven, aber überwiegend disziplinierten Abwehrverhalten gelegt. Unter dem Strich gab die breitere Qualität in unserem Team den Ausschlag. Ein Dank an dieser Stelle an die fair gratulierenden Vohwinkeler Spieler, Trainer und Zuschauer nach einem fairen Spiel in freundschaftlicher Atmosphäre.

Überwältigend die Kulisse. Mehr als 100 Zuschauer, davon ¾ aus Cronenberg. 40 Minuten Anfeuerung, Trommelwirbel und Tröten. Gänsehautatmosphäre und dann die Entladung der Spannung nach dem Schlusspfiff. Das war einfach ein unvergessliches Erlebnis.

Pattrick, Nils, Pascal, Lasse, Yannik, Patrick, Robin, Maximilian, Pascal, Robin, Guido, Moritz, Simon und Max, Ihr könnt stolz auf das sein, was Ihr geleistet habt. Wahrscheinlich wird Euch das erst später bewusst.

Im Anschluss an das Spiel ging es zum Feiern zu Hako-Sport. Nächste Woche wird dann bei der Vater-Kind-Abschlusstour weiter gefeiert und am Sonntag geht es um 14.00 Uhr zur Ehrung der Kreismeister in die Uni-Halle.

Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Robin Wenske (7/3), Nils Hoffmeister (5), Simon Bombosch (4), Moritz Knippert (2), Robin Vorsich (2), Pascal Jacobs (1), Pascal Langenberg, Lasse Schimmelpferd, Yannik Primke, Patrick Jansen, Maximilian Fischer und Max Messerschmidt.

Bombe 15.06.09

6-Tore-Polster für Finalrückspiel um Kreismeisterschaft

Dienstag, 09. Juni 2009

Eine gute Ausgangsposition für das Finalrückspiel erspielten sich die Cronenberger Handballkids beim 30:24 (17:15) Erfolg gegen den Vohwinkeler STV im Hinspiel um die Kreismeisterschaft.

Vor einer beeindruckenden Kulisse im Sportzentrum Küllenhahn entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel. Bis zum 8:8 Mitte der ersten Halbzeit immer das gleiche Bild:
CTG ging mit einem Tor in Führung, musste aber immer wieder den Ausgleich hinnehmen.
Beim 10:8 erstmalig eine 2-Tore-Führung, beim 14:10 die Chance, sich abzusetzen. Doch die wurde vertan. Vohwinkel glich wieder aus: 14:14. Mit einem 17:15 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Kids leichte Vorteile. Gegen die körperlich überlegenen (wann ist das eigentlich mal nicht so?) Gäste, spielten die Jungs nun ihre Schnelligkeit und ihre technischen Fähigkeiten aus – zudem stand die Abwehr nun besser. Durch Tempospiel und einer guten Chancenauswertung wurde der Vorsprung bis Mitte der 2.Hälfte in einer Serie von 8:3 kontinuierlich auf 25:18 ausgebaut. Doch Vohwinkel hielt dagegen. Und so war am Ende beim 30:24 der 6-Tore-Vorsprung ein gerechtes Ergebnis.

Über weite Strecken brillierten die Kids durch schnelles Angriffspiel und gelungene Kombinationen. Alle kämpften hervorragend. In der einen oder anderen Situation wären weitere Tore möglich gewesen, wenn der frei stehende Mitspieler (schneller) angespielt worden wäre. Aber man verlangt von 11-Jährigen auch viel … Auch in der Abwehr ist noch Steigerungspotenzial.

Im Rückspiel am kommenden Samstag um 16.00 Uhr in der Sporthalle Vohwinkel gilt es noch einmal eine gute Leistung abzurufen, was bei der Konstanz in dieser Saison und der breiten Qualität der Spieler auch realistisch ist.

Die Cronenberger Handballkids würden sich über lautstarke Unterstützung freuen, um 3 Jahre nach dem 95er-Jahrgang wieder eine E-Jugend-Kreismeisterschaft auf die Südhöhen zu holen.

Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Nils Hoffmeister (10), Robin Vorsich (6), Simon Bombosch (6), Maximilian Fischer (3), Pascal Jacobs (2), Yannik Primke (1), Patrick Jansen (1), Robin Wenske (1), Pascal Langenberg, Lasse Schimmelpferd und Max Messerschmidt.

Bombe 09.06.2009

Quirinus III: Aus nach 7m-Drama

Mittwoch, 03. Juni 2009

Da kullerten bittere Tränen, als auch der letzte der drei Siebenmeter nicht im Tor landete – denn das bedeutete das Aus im Viertelfinale gegen die SG Solingen BHC 06.

Die beiden Teams hatten den Zuschauern alles geboten, was spannenden Handballsport ausmacht: In einem schnellen, kampfbetonten, aber fairen Spiel stand die ausgeglichene Begegnung jederzeit auf der Kippe: Einen fünfmaligen 2-Tore-Rückstand hatten die Cronenberger Handballkids bis zum 7:7 zur Pause ausgeglichen. Nach dem Wechsel konnte sich keine Mannschaft mehr mit mehr als einem Tor absetzen – so ging es beim 10:10 in die Verlängerung:

Beim 12:11 verpassten die Kids bei zwei nicht erfolgreich abgeschlossenen Gegenstößen die Entscheidung und wurden durch den Ausgleich zum 12:12 für ihre fehlende Cleverness „bestraft“.

So musste die Lotterie Siebenmeterwerfen eine Entscheidung bringen. Bei jeweils drei Siebenmetern führte der eine von Solingen verwandelte zur Entscheidung.

Schade – es wäre mehr drin gewesen, insbesondere wenn man sieht, wie knapp die folgenden Halbfinals und das Finale waren: Solingen verlor das Halbfinale gegen Palmersheim mit 12:13, Neuss gewann seins mit 12:11 gegen Hückeswagen. Im Finale siegte Neuss mit 10:9 gegen Palmersheim.

Auf jeden Fall waren es ein tolles Turnier, was allen sehr viel Spaß gemacht hat. Sehr aufschlussreich auch der Vergleich zur Spielweise mit anderen Kreisen. Kaum ein anderes Team agierte so offensiv wie wir, da die Manndeckung in den anderen Kreisen nicht vorgeschrieben ist. Folglich fehlten den Kids im Angriff gegen defensive Deckungen teilweise die Mittel. Was aber auch logisch ist, da es noch nicht trainiert wurde. Das wird sicherlich ein Schwerpunkt in der Vorbereitung auf die D-Jugend sein.

Also Jungs, Ihr braucht nicht traurig sein. Mit Eurer Spielweise habt Ihr phasenweise begeistert und aus den Fehlern des Viertelfinals werden wir lernen.

Pattrick Wirths (TW), Guido Reichert (TW), Robin Vorsich (17/1), Simon Bombosch (17/1), Robin Wenske (11/3), Pascal Jacobs (9), Moritz Knippert (7), Nils Hoffmeister (6), Max Messerschmidt (6), Yannik Primke (5/1), Lasse Schimmelpferd (3), Patrick Jansen (2) und Pascal Langenberg (1).

Bombe 03.06.2009